29. Juli 2026 | B2C Shops | Marketing

DDM Modewelt – von faktischen Produktdaten zu messbarer Sichtbarkeit

Ausgangslage

Die Produkte von DDM Modewelt waren technisch beschrieben, aber für viele konkrete Suchanfragen kaum auffindbar. Angaben zu Stil, Anlass und Alltagssituationen fehlten. Auch die Kategorien verfügten über keine eigenen Inhalte und erzielten nahezu keine organische Sichtbarkeit.

Gleichzeitig waren weder Google Ads noch ein belastbares Tracking eingerichtet. DDM konnte dadurch weder zusätzliche Nachfrage über bezahlte Kampagnen erschließen noch nachvollziehen, welche Kanäle tatsächlich zu Bestellungen führten.

Das Projekt verband deshalb vier Bereiche: die vollständige Optimierung aller Produkttexte, den Aufbau neuer Kategorietexte, die Einrichtung von Google Ads und die kanalübergreifende Erfolgsmessung.

case study ddm modewelt

Verwendete Technologien

shopware icon

Shopware

google-ads-logo_578229-305

Google Ads

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Google Analytics 4

google_tag_manager

Google Tag Manager

google-merchant-center

Google Merchant Center

+ 14 ,2
Durchschnittliche Keyword-Position
Seit Januar 2026 verbesserte sich die durchschnittliche Position der beobachteten Keywords für optimierte Kategorien und Produkte von 25,6 auf 11,2.
+ 41
Top-10-Rankings
Im selben Keyword-Set stieg die Zahl der Platzierungen auf der ersten Google-Ergebnisseite von 25 auf 66.
+ 5 -10
Bestellungen am Tag
Vor Projektbeginn war Google Ads nicht aktiv. Nach dem Kampagnenaufbau entstehen über den Kanal durchschnittlich 5 bis 10 Bestellungen pro Tag.

Gemeinsam haben wir
folgende Ziele definiert

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Vorgehen im Projekt

1
Daten und Suchintentionen analysieren
Zunächst wurden die vorhandenen Produktdaten, Kategorien und relevanten Suchanfragen geprüft. Dabei wurde ermittelt, welche Informationen zu Stil, Anlass, Kombinationsmöglichkeiten und Verwendung in den bestehenden Texten fehlten.
2
Produkt- und Kategorieinhalte aufbauen
Alle Produkttexte wurden vollständig optimiert. Technische Angaben wurden um verständliche Informationen zu Nutzung, Stil und Alltagssituationen ergänzt. Für priorisierte Kategorien entstanden eigenständige Texte, die relevante Themen und Suchintentionen abdecken.
3
Tracking und Zuordnung einrichten
Mit Google Analytics 4 und dem Google Tag Manager wurde eine belastbare Messgrundlage geschaffen. Die Daten wurden mit dem Shopware-Backend abgeglichen, sodass Zugriffe und Bestellungen nachvollziehbar ausgewertet werden können. UTM-Parameter ermöglichen zusätzlich die Zuordnung von Besuchen aus KI-Systemen wie ChatGPT und Gemini.
4
Google Ads aufbauen und optimieren
Google Ads wurde als neuer Vertriebskanal eingerichtet. Die Produktdaten wurden über das Google Merchant Center bereitgestellt und für die Kampagnen optimiert. Kampagnen, Gebote und Ergebnisse wurden fortlaufend ausgewertet und anhand der tatsächlichen Produktmargen auf profitable Bestellungen ausgerichtet.

Ergebnis

Die vollständige Überarbeitung der Produkt- und Kategorieinhalte hat die inhaltliche Grundlage des Shops deutlich erweitert. Produkte werden nicht mehr ausschließlich über technische Merkmale beschrieben. Ergänzende Informationen zu Stil, Anlass, Kombinationsmöglichkeiten und Alltagssituationen ermöglichen es, auch generischere Suchanfragen wie „Hemd für den Alltag“ oder „Herrenhemd fürs Büro“ abzudecken.

Diese Entwicklung zeigt sich in den organischen Rankings: Seit Januar 2026 verbesserte sich die durchschnittliche Position der beobachteten Keywords für optimierte Kategorien und Produkte von 25,6 auf 11,2. Gleichzeitig stieg die Zahl der Top-10-Rankings im selben Keyword-Set von 25 auf 66.

Auch Google Ads entwickelte sich zu einem messbaren Vertriebskanal. Vor dem Projekt waren keine Kampagnen aktiv. Heute entstehen darüber durchschnittlich 5 bis 10 Bestellungen pro Tag. Die Kampagnen werden nicht allein anhand des erzielten Umsatzes bewertet, sondern unter Berücksichtigung der tatsächlichen Produktmargen auf Profitabilität geprüft und fortlaufend optimiert.

Das neue Tracking macht außerdem sichtbar, wenn Nutzer über ChatGPT oder Gemini in den Shop gelangen und anschließend bestellen. Die Zuordnung erfolgt über UTM-Parameter und wird sowohl in Google Analytics 4 als auch im Shopware-Backend nachvollzogen.

TLDR

Aus rein technischen Produktdaten entstand eine belastbare Grundlage für breitere Suchanfragen, organische Sichtbarkeit und KI-gestützte Produktempfehlungen. Google Ads ergänzt diese Inhalte als profitabler Vertriebskanal. Das eingerichtete Tracking zeigt, welche Maßnahmen tatsächlich zu Zugriffen und Bestellungen führen.