Google Ads
03-06-2020 11:29
von Moritz Boeck
CrefoPay-Zahlungsschnittstellen
© Pixabay

Mit Google Ads neue Kunden gewinnen

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Die Informationsgewinnung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Galt früher zu Zeiten der Offline-Kommunikation die erste Anlaufstelle zur Informationseinholung den Branchenverzeichnissen, Prospekten, Katalogen oder Fachzeitschriften, so beginnt heutzutage diese über die Suchmaschine Google. Nicht nur im B2C- (Business To Consumer), sondern auch im B2B-Bereich (Business To Business) gilt dies gleichermaßen. Studien zufolge starten 2/3 aller B2B-Entscheider ihre Suche im Netz. Als idealer Bereich um potenzielle Neukunden abzuholen, gelten die Google Ads, die über das Google eigene Tool erstellt werden. Was Sie bei der Neukundengewinnung mit Google Ads unbedingt beachten sollten, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

 

SEA SERP

Anzeigenschaltung in der SERP vs. organische Auslieferung

Die bezahlten Google Anzeigen werden in der SERP (Search Engine Result Page) mit dem Zusatz „Anzeige“ ausgeliefert. Dies ist der einzige sichtbare Unterschied zu den organischen Suchtreffern, die dem unbezahlten Bereich des Suchmaschinen-Marketing, dem SEO (Search Engine Optimization), zuzuordnen sind.

Entscheidend ist, mit den Anzeigen im oberen Bereich der SERP zu erscheinen, in welchem in der Regel bis zu vier Anzeigen ausgeliefert werden können. Betrachtet man die Klickraten, kann nachvollzogen werden, wie wichtig eine Einspielung in diesem Bereich ist: 30 % der Suchenden klicken auf das erste Ergebnis,15% auf das zweite und nur 10 % auf das dritte Suchergebnis. Um so wichtiger ist es, dem Suchenden das zu bieten, wonach er sucht.

Dies kann in Form einer suchrelevanten Anzeige und einer passenden Landingpage erfolgen. Die Anzeige muss ein erstes Interesse beim Suchenden wecken, sodass dieser auf die Anzeige klickt und zur Landingpage gelangt.

 

Welche Vorteile bieten Google Anzeigen für den Werbetreibenden?

Vorteile Google Ads:

  • Es werden nur potenzielle Kunden angesprochen, bei denen bereits ein Interesse für die Dienstleistungen / Produkte des Werbetreibenden vorliegt.
  • Keywords unter denen man gefunden werden will, können eigenständig bestimmt werden (z. B. „E-Commerce-Agentur Stuttgart“).
  • Möglichkeit der regionalen Ansprache bis zu einem Umkreis von einem Kilometer zum angegebenen Zielpunkt. Ideal für Werbetreibende, die ihre Dienstleistungen nur in einer bestimmten Region oder Stadt anbieten.
  • Eingrenzung der Geräteauslieferung (Desktop und / oder Mobil).
  • Gebotsanpassungen möglich: Für bestimmte Suchanfragen können die Klickpreise gesenkt oder erhöht werde.
  • Remarketing: Ansprache von Besuchern, die schon die Website besucht haben und durch angelegte Remarketing-Listen erneut angesprochen werden können, falls die Suchanfrage zum Keywordset des Werbetreibenden passt.
  • Zeitliche Anzeigenauslieferung: Anzeigenschaltung nur zu bestimmten Uhrzeiten und Tagen möglich. Für B2B Kunden ist dies eine durchaus wichtige Einstellung, um Budget nicht zu schnell aufzubrauchen.
  • Schnelle Traffic-Generierung durch Top-Positionierungen in der SERP.
  • Messbarkeit der Ergebnisse (Kauf, Lead, Download) mit Conversion Tracking.

 

Zielgruppenauswahl und Zielformulierung

Zu Beginn der Marketingaktivitäten ist es enorm wichtig, ein genaues Bild der angesprochenen Zielgruppe im Kopf zu haben und messbare Ziele für seine Anzeigen zu formulieren. Dies macht es in der Zukunft einfacher, die Anzeigen ohne Budget zu verschwenden aufzusetzen. So wird vermieden, dass mit den Anzeigen die falschen Personen angesprochen werden. Mithilfe der Formulierung von Zielen, können die Anzeigen regelmäßig einem Monitoring unterzogen und der Erfolg der Anzeigen kontrolliert werden. Bei einem Onlineshop ist das primäre Ziel beispielsweise Umsatz zu erwirtschaften und durch die Anzeigen Conversions zu genieren. Für ein Beratungsunternehmen dagegen wäre das Ziel, Leads in Form von Kontaktaufnahmen oder Anrufen zu erhalten. Aber auch sogenannte Mikroziele, wie z. B. die Verweildauer auf der Website, Absprungraten und Impressionen können als Unterziele festgelegt werden.

 

Anzeigenaufbau

Über die passende Gebotsstrategie können die Anzeigen auf unterschiedliche Ziele hin optimiert werden. Folgende Gebotsstrategien können ausgewählt werden:

  • Klicks maximieren: Es wird versucht, so viele Klicks wie möglich zu bekommen.
  • Ziel ROAS: Mit der Anzeige soll ein gewisser „Return On Advertisement Spent“ erreicht werden.
  • Ziel CPA (Cost Per Aquisition) Google versucht die Anzeige auf einen bestimmten Wert zu optimieren.
  • Daneben gibt es die Möglichkeit, die Anzeige auf manuelle und autooptimierte Klickpreise einzustellen.

Keywords
Die Anzeigen werden aufgrund der eingebuchten Keywords in der SERP ausgespielt. Wird beispielsweise das Keyword „Schuhe kaufen“ eingebucht, wird die Anzeige bestenfalls ausgeliefert, sobald jemand diesen Begriff in das Suchfeld eingibt und die Suche startet. Um bei bestimmten Suchbegriffen keine Anzeigenauslieferung zu bekommen, können außerdem auszuschließende Keywords eingebucht werden.

Die erfolgreiche Textanzeige
Die Anzeige besteht aus bis zu drei Anzeigentiteln, bis zu zwei Textblöcken und einer angezeigten URL, welche nicht mit der URL der Landingpage übereinstimmen muss. Sie kann deshalb auch ausschließlich zu Marketingzwecken eingesetzt werden. Die Zeichen im Anzeigentitel sind auf 30 Zeichen und auf 90 Zeichen im Textblock beschränkt. Dies verdeutlicht wie wichtig es ist, eine prägnante Werbebotschaft unterzubringen und die passende Zielgruppe anzusprechen. Ihre Kernaussagen sollten Sie möglichst im ersten Anzeigentitel und im ersten Textblock unterbringen, da nicht immer alle Anzeigentitel und Textblöcke in der Werbeanzeige ausgeliefert werden.

Folgende Punkte sollten Sie bei einer erfolgreichen Kundenansprache beachten:

  • 1-2 Keywords im Anzeigentitel und in der angezeigten URL einbauen.
  • USP verwenden: Z. B. Expressversand, kostenloser Versand.
  • Call-To-Action einbauen: Z. B. „Jetzt kaufen“.
  • Angezeigte URL: Groß und Kleinbuchstaben verwenden.
  • Landingpage muss zur Suchanfrage und zum Anzeigentext passen. Nichts ist unbefriedigender für den Suchenden, als nicht das zu bekommen, was dieser aus der Anzeige und seiner Suchanfrage erwarten konnte.
  • Mehrere Anzeigen in einer Anzeigengruppe erstellen: Mindestens drei Anzeigen sollten in einer Anzeigengruppe angelegt werden. Die Anzeige mit der besten Leistung wird automatisch ausgeliefert. Die schwächeren Anzeigen gilt es hinsichtlich der Performance zu optimieren.
  • Möglichst die kompletten Zeichen der Anzeige nutzen, um keinen Werbeplatz zu verschenken.
  • Anzeigenerweiterungen: Mit Anzeigenerweiterungen können Sie Ihren Anzeigen zusätzliche Informationen hinzufügen, Ihre Anzeigen auffälliger gestalten und sich von anderen Anzeigen und Mitbewerbern abheben.

 

Fazit

Ohne Fachwissen und einer schlüssigen Kampagnenausrichtung kann mit Google Ads unnötig viel Geld verbraten werden, falls beispielsweise die falsche Zielgruppe angesprochen wird. Neben einem aussagekräftigen Call-To-Action sollten sich daher folgende Fragen gestellt werden:
Sind meine Headlines aussagekräftig? Passt der Anzeigentext zur Suchanfrage? Findet der potenzielle Kunde Antworten zu seinen Fragen? 
Sollten Sie Fragen zur Anzeigenschaltung mit Google Ads haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Um Ihnen Frusterlebnisse und langwierige Tests zu ersparen, bieten wir Ihnen gerne unsere Hilfe an. Wir setzen Ihre Kampagnen neu auf und optimieren diese fortlaufend.

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